Gynäkologie

Die Abteilung Gynäkologie bietet ihren Patientinnen moderne diagnostische und therapeutische Möglichkeiten zur Erkennung und Behandlung frauenspezifischer Leiden. Das Spektrum reicht dabei von ambulanten Eingriffen mit minimal-invasiven OP-Techniken bis zur chirurgischen Behandlung von Krebserkrankungen. Besondere Expertise hat das Team im Bereich der Brustchirurgie, wo ein wichtiger Fokus auf brusterhaltenden Therapieoptionen oder auch wiederherstellenden Verfahren liegt. Daneben bietet das Brustzentrum alternative oder begleitende Behandlungsmöglichkeiten bösartiger Tumor-Erkrankungen an.

Ein weiterer Schwerpunkt der gynäkologischen Abteilung liegt in der Urogynäkologie: Sie bietet etwa bei Gebärmuttersenkungen und Problemen mit dem Harnwegsystem eine differenzierte Diagnostik und Behandlung bei Harnverlustproblemen an.

Gynäkologe Kamenz

Das Team der Gynäkologie

Gemeinsam mit seinem Team steht Chefarzt Dr. P. Rubes für eine individuelle und persönliche Versorgung der Patientinnen und Patienten.

MuDr. P. Rubes
Chefarzt
S. Schurk
Oberarzt, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
MuDr. T. Rubes
Oberarzt

Kontakt

Sekretariat
M. Wolff
T: +49 (0) 3578 786 – 431
F: +49 (0) 3578 786 – 434

 

Sprechzeiten

Ermächtigungssprechstunde Gynäkologie
Ambulantes Zentrum
Montag 13:00 – 15:00 Uhr

Geburtsplanung
Station „Margareta“
Dienstag und Mittwoch 12:30 – 14:00 Uhr
(Überweisung vom Facharzt erforderlich)

OP-Sprechstunde
Ambulantes Zentrum
Mittwoch und Donnerstag 12:00 – 14:00 Uhr

Urodynamik (Blasendruckmessung)
Freitag 9:00 -11:00 Uhr

Behandlunsgfelder der Gynäkologie

Tumorbehandlung
Die Behandlung gut- und bösartiger Tumorerkrankungen im Genitalbereich und an den Brustdrüsen wird individuell auf die Patientin zugeschnitten. Operationen und/oder stationäre Chemotherapie sind dabei häufig unabdingbar, um einen bestmöglichen Heilungserfolg zu erzielen.

Blutungsstörungen
Je nach Krankheitsbild erfolgt die Behandlung von Blutungsstörungen nach umfassender Diagnostik mit konservativen oder operativen Mitteln.

Beckenboden-Therapie
Die Senkung des Beckenbodens („Descensus“) kann bei Frauen unterschiedliche Auswirkungen haben, die durch plastisch-chirurgische Korrekturen oder Maßnahmen zur Fixierung des Scheidenstumpfs korrigiert werden können. Bei wiederkehrenden Beschwerden ist auch die Therapie mit „Netzimplantaten“ möglich.

Gebärmutter
Wenn Erkrankungen oder Verletzungen die komplette oder teilweise Entfernung der Gebärmutter (Hysterektomie) nötig machen, steht am St. Johannes ein erfahrenes OP-Team bereit, das die jeweils schonendste Methode für den Eingriff wählt. Ebenfalls im Blick: eine professionelle medizinische oder psychologische Nachsorge.

Eierstöcke
Eingriffe an den Eierstöcken (Adnexoperationen) werden vorwiegend mit minimal-invasiven Operationsmethoden behandelt.

Inkontinenz
Zur Behandlung von Kontinenzproblemen stehen im St. Johannes Krankenhaus vielfältiges Diagnostik- und Behandlungsoptionen zur Wahl. Sie reichen von Netzband-Implantaten („TVT-Methode“) über die Bulkamid-Injektionen in die Harnröhre bis zur Harnblasentherapie mit Botox.

Lausitzer Brustzentrum

Gemeinsam mit dem Kreiskrankenhaus Weißwasser gGmbH und dem Lausitzer Seenland Klinikum hat das St. Johannes Krankenhaus das „Lausitzer Brustzentrum“ ins Leben gerufen. Diese Kooperation soll den Brustkrebspatientinnen in der Region eine wohnortnahe und professionelle Behandlung durch erfahrene Spezialistinnen und Spezialisten ermöglichen. Dafür setzt das Brustzentrum unter anderem auf eine intensive Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten und weiteren Akteuren der regionalen Gesundheitsversorgung.

Logo Lausitzer Brustzentrum
Gynäkologie Kamenz
Gynäkologe Kamenz

Urogynäkologie & Inkontinenztherapie

Inkontinenz kann eine erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität darstellen: Das tägliche Leben und die Teilhabe am sozialen Miteinander werden dadurch oft eingeschränkt.

Die Urogynäkologie ist deshalb auf die Therapie von Inkontinenz spezialisiert, ebenso auf die Behandlung von weiteren Frauenleiden im Bereich der Blase und teils auch an Darm und Gebärmutter. Typische Beschwerden der Patientinnen sind etwa Harninkontinenz, häufiger Harndrang oder schmerzhaftes Wasserlassen, oft verbunden mit Blasenentzündungen. Zu den weiteren Krankheitsbildern der Urogynäkologie zählen Blasen-, Darm- oder Gebärmuttersenkungen.

Für die Diagnostik verschiedener Inkontinenzformen steht der Fachabteilung ein moderner urodynamischen Messplatz zur Verfügung. Je nach Befund empfiehlt das ärztliche Team op-vermeidende Therapien wie die Unterspritzung der Harnröhrenwand mit Bulkamid oder eine Botox-Injektionstherapie der Blase. Sofern ein operativer Eingriff notwendig wird, hat sich bei der Behandlung von Stressinkontinenz in vielen Fällen die Implantation von TVT-Bändern bewährt. Zudem werden alle Behandlungen physiotherapeutisch begleiten, unter anderem mit Übungen zur Stärkung des Beckenbodens.

Beckenboden-Therapie

Für eine erfolgreiche und nachhaltige Behandlung von Beckenbodenbeschwerden arbeitet die gynäkologische Abteilung des St. Johannes eng mit der Urologie am Görlitzer St. Carolus Krankenhaus zusammen. Von dieser interdisziplinären Kooperation profitieren Patientinnen und Patienten beispielsweise mit folgenden Krankheitsbildern:

  • Blasen- und Darmentleerungsstörungen
  • Harn- und Stuhlinkontinenz
  • Beckenbodenschwächen mit Verlagerungen von Organen (zum Beispiel Ausbuchtungen der Harnblase, nach Mastdarm-, Gebärmutter- oder Scheidenvorfall)

Weitere Erscheinungsformen von Beckenbodenerkrankungen sind chronische Unterbauchbeschwerden sowie Schmerzen, Infektionen oder Entzündungen im Damm- und Analbereich. Hervorgerufen werden sie beispielsweise durch Geburten, erbliche Veranlagung, Übergewicht oder auch zurückliegende Operationen.

Ihr Aufenthalt

Erfahren Sie mehr zum Aufenthalt im Krankenhaus St. Johannes Kamenz: Besuchszeiten, Ausstattung der Krankenzimmer und Informationen zu den Serviceangeboten im Krankenhaus