Im St. Johannes Krankenhaus in Kamenz steht Ihnen ein erfahrenes chirurgisches Team mit den Spezialgebieten Viszeral- und Allgemeinchirurgie sowie Traumatologie (Unfallchirurgie) und Orthopädie zur Seite – im Notfall rund um die Uhr. Wir sind für Sie da und bieten diagnostische und therapeutische Eingriffe am Bewegungsapparat und in der Bauchhöhle, an der Schilddrüse, Bauchwand oder Haut. Um für unsere Patientinnen und Patienten eine schnelle Genesung und damit einen kurzen Krankenhausaufenthalt zu erreichen, wählen wir immer die möglichst schonendste Operationstechnik. Bevorzugt setzen wir dabei minimal-invasive Operationsmethoden ein, auch endoskopische Verfahren genannt.
Gemeinsam mit seinem Team steht Chefarzt M. Büttner für die bestmögliche und individuelle Versorgung der Patientinnen und Patienten.
M. Büttner Chefarzt, Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie, Zusatzbezeichnung spezielle Unfallchirurgie, D-Arzt
K. Baldermann T: +49 (0) 3578 786 – 411 F: +49 (0) 3578 786 – 115
Zu den chirurgischen Notfällen zählen Verletzungen, Blutungen, Entzündungen oder unklare Schmerzen. Diese können täglich jederzeit in unserer Notaufnahme untersucht, versorgt und gegebenenfalls umgehend operiert werden.
Bei bestimmten schweren Verletzungen (insbesondere von Kopf, Wirbelsäule und Becken) wird die schnelle Verlegung zur Weiterbehandlung in eine Spezialklinik organisiert. Hierzu besteht eine Kooperationsvereinbarung (TraumaNetzwerk) mit dem Universitätsklinikum Dresden, die auch eine Bildübertragung nach CT- und MRT-Diagnostik einschließt.
Das Chirurgische Team am St. Johannes hat sich in verschiedenen Bereichen eine besondere Expertise erarbeitet, die den Patientinnen und Patienten eine optimale medizinische Versorgung ermöglicht.
Die Viszeralchirurgie befasst sich vor allem mit der operativen Behandlung gut- und bösartiger Befunde innerer Organe. Dazu zählen insbesondere die Organe in der Bauchhöhle und die Schilddrüse. Auch Probleme im Bauchwandbereich werden von der Viszeralchirurgie behandelt. Unter den Begriff der allgemeinchirurgischen Behandlung fallen neben entzündlichen Erkrankungen und akuten sowie chronischen Wunden auch kleinere gutartige Tumore der Haut und des Unterhautfettgewebes.
Die Aufgabe der Traumatologie ist die Behandlung von Unfallverletzungen und bestimmten degenerativen Veränderungen des Bewegungsapparats und deren Folgeerkrankungen. Neben den Knochen und Gelenken können auch Bänder, Sehnen und Muskeln der Patientinnen und Patienten betroffen sein. Nicht immer wird ein operativer Eingriff notwendig, auch konservative Behandlungsmethoden können in bestimmten Fällen erfolgreich angewendet werden.
Die Wirbelsäulenchirurgie ergänzt das Leistungsspektrum der Unfallchirurgie und Orthopädie am St. Johannes Krankenhaus. Behandelt werden akute Verletzungen der Wirbelsäule – von Frakturen im Bereich der unteren Halswirbelsäule bis zum Becken – ebenso wie degenerative Erkrankungen wie Bandscheibenvorfälle, Nervenkompressionssyndrome oder Instabilitäten. Neben operativen Verfahren stehen auch konservative Behandlungsmöglichkeiten wie die interventionelle Schmerztherapie zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch eine ambulante manuelle Therapie und sportmedizinisch orientierte Trainingstherapie.
Magen (gut- und bösartige Erkrankungen)
Gallenblase (bei Steinleiden und Entzündungen)
Dünn- und Dickdarm (gutartige/entzündliche Erkrankungen inkl. Darmverschluss, bösartige Erkrankungen/Dick- und Mastdarmkrebs)
Blinddarmentzündung (Appendektomie)
Bauchwandbrüche (Nabel-, Leisten- und Narbenhernien)
Proktologische Erkrankungen (v. a. Hämorrhoiden, Analfisteln, Sinus pilonidalis, Operationen bei Stuhlinkontinenz, Rekonstruktionen und Entfernungen von unklaren Befunden im Analbereich)
Schilddrüsenvergrößerungen (Struma)
Krampfaderleiden am Bein (Varizen)
Port-Anlagen (Implantation eines venösen Dauerkatheters)
Abszessentlastung
Wundbehandlung
Spalthautdeckung (bei Defektwunden)
Amputationen (wenn kein Gliedmaßenerhalt mehr möglich)
Lymphknotenentfernungen
Entfernungen oberflächlicher Tumore
Notfalleingriffe
Ausgewählte Operationen im Kindesalter (ab 5. Lebensjahr: Blinddarmentzündung, Nabelbruch)
Osteosynthesen von Frakturen im Extremitätenbereich (Knochen erhaltende Bruchversorgung mit Schrauben, Platten, Marknägeln und Drähten an Armen und Beinen)
Endoprothetik (Einsatz von künstlichen Gelenken bei Knochenbrüchen an Hüfte und Schulter)
Arthroskopien (Gelenkspiegelungen)
Wundversorgungen nach Unfallverletzungen
Metallentfernungen (nach Osteosynthesen)
Kleine Hand- und Fußchirurgie (siehe ambulante Operationen)
Anlage von Thoraxdrainagen (Ableitungen aus dem Brustkorbraum bei Verletzungen mit Rippen- oder Lungenbeteiligung (bei Rippenbrüchen oder sog. Pneumothorax))
Konservative Behandlung von Knochenbrüchen und schweren Prellungen
Akutschmerzbehandlung bei Rücken- und Gelenkschmerzen
Akute Wirbelsäulentraumata (subaxial bis Becken, inkl. neurologischer Ausfälle)
Osteoporotische Wirbelfrakturen
Nervenkompressionssyndrome
Bandscheibenvorfälle
Bandscheibenverschleiß
Wirbelsäuleninstabilitäten
Interventionelle Schmerztherapie
Aufbau ambulanter manueller Therapie
Aufbau sportmedizinischer Trainingstherapie
Krampfaderentfernung (Varizen-Stripping/-exhairese)
Einpflanzung bleibender Venenkatheter (Portimplantation)
Leistenbruchversorgung (Hernioplastik, offene Verfahren)
Implantatentfernungen (implantierte Schrauben, Platten, Drähte, Nägel nach Knochenbruchversorgung)
Behandlung von Nervenengpaßsyndromen (z. B. N. medianus, ulnaris)
Behandlung Dupuytren‘sche Kontraktur der Hand
Gelenkspiegelungen (Arthroskopien, v. a. Knie und Schulter)
Handchirurgie (schnellender Finger, Nerveneinklemmung am Handgelenk/Karpaltunnelsyndrom, bindegewebige Streckbehinderung der Finger/Dupuytren-Kontraktur)
Fußchirurgie (Hammerzehe, Großzehenschiefstand/Hallux valgus)
Proktologische Chirurgie (kleinere Operationen bei Analfissuren und -fisteln, Haarnestgrübchen/Sinus pilonidalis, evtl. Hämorrhoiden)
Kinderchirurgie (bestimmte kleinere Operationen ab 5. Lebensjahr: Nabelbruch, Draht-Osteosynthese bei Knochenbrüchen)
Behandlung von Schul- und Arbeitsunfällen
Viele Operationen lassen sich auch ambulant durchführen, sofern es der Patientenzustand und das Krankheitsbild zulassen. Ob der Verzicht auf einen stationären Aufenthalt möglich und ratsam ist, entscheiden Chirurg und Anästhesist gemeinsam mit der Patientin oder dem Patienten in der Sprechstunde vor dem Eingriff.
Endoskopische Operationsverfahren werden häufig auch minimal-invasive Chirurgie oder „Schlüsselloch-Chirurgie“ genannt. Dies erfordert nur kleine Einschnitte, was für die Patientin oder den Patienten viele Vorteile hat: weniger Schmerzen, schnellere Wundheilung und häufig eine kürzere Zeit im Krankenhaus als bei „offen“ durchgeführten Operationen. Mit dem Endoskop können Untersuchungen und kleinere Eingriffe im Bauchbereich (Laparoskopie) sowie in den Gelenken (Arthroskopie) erfolgen.
Ob eine Operation minimal-invasiv durchgeführt werden kann, entscheidet die Operateurin oder der Operateur im Gespräch mit den Betroffenen. Sofern die Befunde geeignet sind und keine erschwerenden Umstände vorliegen, sind minimal-invasive Eingriffe in der Regel das Mittel der Wahl.
Erfahren Sie mehr zum Aufenthalt im St. Johannes Krankenhaus Kamenz: Besuchszeiten, Ausstattung der Krankenzimmer und Informationen zu den Serviceangeboten im Krankenhaus.