Neuer Chefarzt
Gynäkologie und
Geburtshilfe

Neuer Chefarzt Gynäkologie und Geburtshilfe im St. Johannes Krankenhaus Kamenz steht für moderne Medizin und regionale Vernetzung

MUDr. T. Pavel Rubes

Kamenz. Zum Jahresbeginn 2023 hat Herr MUDr. P. Rubeš als Chefarzt die Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe am St. Johannes Krankenhaus in Kamenz übernommen. Er war bisher Leitender Arzt an der Asklepios Klinik in Sebnitz und löst in Kamenz Herrn Wagner ab, der seit 2016 die Abteilung geleitet hatte.

MUDr. Rubeš studierte und promovierte an der Karlsuniversität in Prag und absolvierte seine Facharztausbildung in Dečin. Der gebürtige Tscheche kam als junger Facharzt an die Klinik nach Sebnitz und war dort bis 2003 als Oberarzt tätig. Es folgten Stationen als Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe am OLK Bautzen und Dečin, bevor er 2016 als Chefarzt nach Sebnitz zurückkehrte und die Abteilung für Gynäkologie und Senologie sowie das Brustzentrum leitete. Sein medizinisches Spektrum umfasst die Geburtshilfe sowie die Diagnostik und Therapie aller gynäkologischen Erkrankungen im Brust- und Genitalbereich und die onkologische Chirurgie.

„Im St. Johannes in Kamenz habe ich die Möglichkeit bekommen, meine langjährigen Erfahrungen in der Diagnostik und Behandlung zusammen mit einem Team engagierter und fachlich sehr kompetenter Kollegen in die Praxis umzusetzen“, erklärt der neue Chefarzt. Gemeinsam mit dem Team der Geburtshilfe, welche aus seiner Sicht leidenschaftlich, modern und familienorientiert geführt wird, ist es sein erklärtes Ziel, noch mehr werdenden Eltern bei Vorsorge und Geburt zur Seite zu stehen. Dabei hilft ihm auch sein Sohn MUDr. T. Rubeš, der seit Januar als Oberarzt an der Seite seines Vaters arbeitet.

Für die Zukunft plant der neue Chefarzt die Erweiterung der onkologischen Chirurgie. Dabei spielt auch die Weiterbildung junger Ärztinnen und Ärzte eine wichtige Rolle. MUDr. P. Rubeš besitzt eine mehrjährige Weiterbildungsermächtigung für sein Fachgebiet: „Die Ärzte aus der Region sollten nach dem Studium eine Chance erhalten, hier – also „zu Hause“ – eine ordentliche und kompetente Ausbildung zu erhalten. Unser Ziel ist es, dass sie nach der Ausbildung hierbleiben, um den Staffelstab einmal zu übernehmen.

Für MUDr. P. Rubeš ist die Vernetzung von ambulant und stationären Strukturen gelebte Wirklichkeit. Denn er bietet weiterhin Sprechstunden in seiner Praxis für Pränataldiagnostik in Bautzen an. Das St. Johannes wird zukünftig noch mehr auf die Kooperation, z.B. mit niedergelassenen Radiologen, Gynäkologen und Hebammen aus dem Einzugsgebiet der Sächsischen Schweiz und Bautzen sowie dem Brustscreening Ostachsen Programm, setzen.