Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) am St. Johannes Krankenhaus Kamenz hält ein großes Portfolio ambulanter gynäkologischer Versorgungsleistungen bereit. Eng verzahnt mit den Strukturen im Krankenhaus bietet das MVZ kurze Wege und kompetente Betreuung in vielen frauenmedizinischen Fragen. Für weiterführende Behandlungen oder Eingriffe müssen Patientinnen nicht in andere Häuser, sondern werden vor Ort im Krankenhaus versorgt.
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Liebe Patientinnen,
an folgenden Tagen findet keine Sprechstunde statt, eine Schwester ist vor Ort (8:00 – 12:00 Uhr, z. B. für Terminabsprachen):
März:
April:
Wir danken für Ihr Verständnis.
Das Praxisteam des MVZ-Gynäkologie
Terminvergabe
T: +49 (0) 3578 31 55 29 F: +49 (0) 3578 77 45 08
Bitte beachten Sie, dass Ihre E-Mail-Nachricht innerhalb von 2 Tagen beantwortet wird. Bitte in der E-Mail angeben: Name, Vorname, Geburtsdatum*, Telefonnummer*
*Bitte beachten Sie, dass die Kommunikation per E-Mail unverschlüsselt erfolgt und daher nicht vor dem Zugriff durch Dritte geschützt ist. Senden Sie uns über diesen Weg keine sensiblen medizinischen Informationen wie Befunde oder Diagnosen. Die Angabe personenbezogener Daten wie Geburtsdatum oder Versicherungsnummer erfolgt freiwillig und auf eigenes Risiko. Mit Ihrer Kontaktaufnahme per E-Mail erklären Sie sich mit dieser Form der Kommunikation einverstanden.
Für die Anmeldung benötigen Sie:
Info Flyer: Gebärmutterhalskrebsscreening für Frauen 20-34 Jahre
Info Flyer: Chlamydientest für Frauen bis 25 Jahre
Zusätzlich Tastuntersuchung der Brustdrüsen und deren Lymphabflussgebiete.
Info Flyer: Gebärmutterhalskrebsscreening für Frauen ab 35 Jahre
Der jährliche Abstrich wird ersetzt durch eine Ko-Testung (Abstrich vom Gebärmutterhals und Testung einer Infektion mit HPV). Bei auffälligen Befunden erfolgen kurzfristigere Kontrollen oder eine Weiterleitung in eine dafür spezialisierte Dysplasiesprechstunde.
Info Flyer: Informationen zur Organ- und Gewebespende
Sie haben die Möglichkeit, im Rahmen der Darmkrebsvorsorge jährlich einen Stuhltest auf verdecktes Blut durchführen zu lassen. Außerdem werden Sie von nun an aller 2 Jahre zum Mammografie- Screening eingeladen.
Info-Flyer: Entscheidungshilfe Mammographie
Info-Flyer: Darmkrebsfrüherkennung für Frauen ab 50 Jahre
Info-Flyer: Informationen zur Organ- und Gewebespende
Es besteht die Möglichkeit einer Darmspiegelung zur Früherkennung (alle 10 Jahre) oder eines Tests auf verstecktes Blut im Stuhl (alle 2 Jahre).
Die Verhütungsberatung ist grundsätzlich Leistung der Krankenkassen, die bis zum 22. Lebensjahr auch die Kosten der entsprechenden Verhütungsmethoden trägt.
Für die reine Beratung ist eine gynäkologische Untersuchung nicht zwingend erforderlich. Die Ärztinnen erfragen die Krankheitsgeschichte und eventuelle Risikofaktoren oder Unverträglichkeiten, damit sie eine geeignete Form der Verhütung empfehlen können.
In Zusammenarbeit mit der Hebamme M. Korch berät die Fachärztin im MVZ zu allen Fragen der Schwangerschaft. Die Vorsorge soll den Schwangeren Sicherheit vermitteln und die Zeit bis zur Geburt optimal begleiten.
Die gesetzliche Krankenversicherung empfiehlt drei Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft, üblicherweise im folgenden Zeitraum:
1. Ultraschalluntersuchung: 9. bis 12. Schwangerschaftswoche 2. Ultraschalluntersuchung: 19. bis 22. Schwangerschaftswoche 3. Ultraschalluntersuchung: 29. bis 32. Schwangerschaftswoche
Einige wenige Infektionskrankheiten können beim erstmaligen Auftreten während der der Schwangerschaft in seltenen Fällen Folgen für das ungeborene Kind haben. Eine frühzeitige Diagnostik sorgt für eine rasche Therapie, um das Infektionsrisiko für das Kind zu minimieren.
Die meisten Untersuchungen sind kostenpflichtige Wahlleistungen. Lediglich die Kosten für einen Chlamydientest im Urin werden von der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt.
Die Impfung gegen Pertussis mit einem Tdap-Kombinationsimpfstoff wird seit 2020 für schwangere Frauen von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen. Sie wird in der Regel zu Beginn des letzten Schwangerschaftsdrittels verabreicht, bei erhöhtem Frühgeburtsrisiko auch eher.
Die Pertussisimpfung sollte in jeder Schwangerschaft erfolgen.
Die sogenannte Anti-D-Prophylaxe ist eine passive Immunisierung (Impfung) für Schwangere mit Rhesus-negativer Blutgruppe. Sie verhindert die mögliche Schädigung von Kindern in einer Folgeschwangerschaft.
Etwa 10 bis 20 Prozent aller Frauen weisen im Scheidenbereich ß-Streptokokken auf. Diese Bakterien verursachen keine Beschwerden, können jedoch das Kind bei der Geburt infizieren und teils schwere Gesundheitsschäden nach sich ziehen. Deshalb ist ab der 34. Schwangerschaftswoche eine Kontrolle auf B-Streptokokken ratsam. Sie stellt sicher, dass das Kind bei positivem Befund während der Geburt im Kreißsaal ein schützendes Antibiotikum erhält.
Entsprechend den deutschen Mutterschaftsrichtlinien wird zwischen der 25. und der 28. Schwangerschaftswoche ein Blutzuckertest durchgeführt. Sind die Testergebnisse auffällig, wird die Schwangerschaft zusätzlich von einem Diabetologen begleitet, um Schädigungen bei Mutter und Kind zu vermeiden. In den meisten Fällen bildet sich der „Schwangerschaftsdiabetes“ wieder von selbst zurück, dennoch ist eine regelmäßige Kontrolle auch nach der Schwangerschaft ratsam.
Bei einigen Frauen tritt in der Schwangerschaft Bluthochdruck auf, deutlich seltener auch eine vermehrte Eiweißausscheidung über die Nieren. Eine Blutdruck- und Urinkontrolle ist deshalb ein Bestandteil der Schwangerschaftsvorsorge. Bei erhöhten Blutdruckwerten ist eine regelmäßige Kontrolle und Dokumentation der Werte daheim empfehlenswert. Nach Schwangerschaft und Wochenbett ist zudem die weitere hausärztliche Kontrolle ratsam.
Die Impfung gegen Pertussis mit einem Tdap-Kombinationsimpfstoff wird seit 2020 für schwangere Frauen von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen. Sie wird in der Regel zu Beginn des letzten Schwangerschaftsdrittels verabreicht, bei erhöhtem Frühgeburtsrisiko auch eher. Die Pertussisimpfung sollte in jeder Schwangerschaft erfolgen.
Die HPV-Impfung mit dem Impfstoff Gardasil 9 senkt das Risiko für die Erkrankung an Gebärmutterhalskrebs und anderen Krebsarten, die durch HPV-Viren verursacht werden. Deshalb wird inzwischen die Impfung für Mädchen und Jungen ab dem 9. Lebensjahr bis zum vollendeten 14. Lebensjahr empfohlen. Den besten Schutz bietet diese Impfung, wenn die Grundimmunisierung (2 Impfungen im Abstand von 5 Monaten) vor dem ersten Geschlechtsverkehr abgeschlossen wird.
Die Ärztin im MVZ berät gern zu den aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO), überprüft den Impfstatus und informiert über empfehlenswerte Impfungen im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft.
Die Vaginalsonographie liefert weitaus mehr Informationen über Veränderungen von Gebärmutter, Eileitern und Eierstöcken als die reine Tastuntersuchung. Durch die bildgebende Diagnostik können auch Befunde sichtbar gemacht werden, die sich der Tastuntersuchung entziehen.
Die geburtsvorbereitende Akupunktur wird in der Regel ab der 36. Schwangerschaftswoche einmal wöchentlich für 20 bis 30 Minuten durch die Hebamme durchgeführt. Viele Frauen schätzen die Behandlung bei typischen Beschwerden wie Übelkeit, Rücken- und Beckenschmerzen.
Dieser Test weist kleinste Blutbeimengungen im Darm nach, die beispielsweise auf Polypen, Tumorvorstufen oder Darmkrebserkrankungen hinweisen können. Der Test weist antikörperbasiert den menschlichen Blutfarbstoff nach und ist ohne vorherige Diät anwendbar. Das unterscheidet ihn vom zum herkömmlichen Test auf „verstecktes Blut“, der lediglich Eisen als Bestandteil des roten Blutfarbstoffs nachweist.
Bei wiederholten vaginalen Infektionen kann eine Schutzimpfung zur Aktivierung des Immunsystems helfen und das Infektionsrisiko teils deutlich senken. Als Grundimmunisierung wirkt eine dreimalige Impfung mit „Gynatren“, anschließend ist eine jährliche Auffrischungsimpfung erforderlich.
Chlamydieninfektionen zählen bei Männern und Frauen zu den häufigsten Geschlechtskrankheiten. Die Bakterien werden durch ungeschützten Sex übertragen und können unbehandelt zu schwerwiegenden Eileiter-Schäden führen, bis hin zur Unfruchtbarkeit. Der Test ist nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr zum Infektionsausschluss oder im Vorfeld einer Spiralen-Einlage empfehlenswert.
Bis zum 25. Lebensjahr übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten für einen Chlamydientest pro Jahr.
Viele sexuell übertragbare Infektionen verlaufen zunächst unbemerkt und bleiben dadurch unbehandelt. Daraus ergibt sich ein hohes Risiko für Spätfolgen, das sich durch Blutabnahme, Urinuntersuchung oder Abstrich von der Scheide und Gebärmutterhals für die häufigsten Erkrankungen ausschließen lässt.
Bescheinigungen für Arbeitgeber, Versicherungen und ähnliches erstellt die Ärztin im MVZ auf Wunsch individuell und kurzfristig.
Zusätzlich zur Routine-Früherkennungsuntersuchung bietet das MVZ zahlreiche kostenpflichtige Wahlleistungen (Individuelle Gesundheitsleistungen – IGeL) an. Sie können die Früherkennungsuntersuchungen aufwerten und die Sicherheit erhöhen. Durch die Kombination mehrerer Untersuchungsverfahren steigt die Wahrscheinlichkeit einer frühzeitigen Diagnose, wodurch sich die Therapiechancen verbessern können.
Die Kosten für die Wahlleistungen müssen Ihnen nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) in Rechnung gestellt werden und sind von den Patientinnen privat zu zahlen.