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St. Johannes Krankenhaus erweitert orthopädisches Leistungsspektrum

Die Chirurgische Klinik unter der Leitung von Chefarzt Matti Büttner erweitert im St. Johannes Krankenhaus gezielt ihr Leistungsspektrum. Neben der bereits etablierten Unfallchirurgie und Wirbelsäulenchirurgie wird nun gemeinsam mit dem erfahrenen orthopädischen Spezialisten Herrn Tsitsenkou insbesondere die spezielle orthopädische Chirurgie, die Endoprothetik und die Alterstraumatologie gestärkt. Die Erweiterung ergänzt das bestehende medizinische Angebot des Hauses und passt hervorragend zur etablierten geriatrischen Klinik.

Chefarzt Matti Büttner leitet die gesamte Chirurgie mit den Bereichen Unfallchirurgie/Orthopädie sowie der Allgemein- und Viszeralchirurgie. Ein Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung des zertifizierten lokalen Traumazentrums, der engen Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst sowie dem Ausbau des unfallchirurgischen, orthopädischen als auch alterstraumatologischen Spektrums. Zudem soll die Sportmedizin stärker integriert werden. Matti Büttner bringt hierfür umfassende Erfahrung mit und ist derzeit einer von drei Mannschaftsärzten der 1. Männermannschaft von SG Dynamo Dresden.

Verstärkt wird die Abteilung nun durch den erfahrenen Oberarzt V. Tsitsenkou, der seit rund 25 Jahren im Bereich der Orthopädie spezialisiert ist. Er war als Chefarztvertreter in der Uniklinik Gomel (Belarus), Leiter der Abteilung Endoprothetik im Seenlandklinikum Hoyerswerda und zuletzt im Krankenhaus Guben als leitender Oberarzt der Orthopädie/Unfallchirurgie mit dem Schwerpunkt Endoprothetik und Revisionsendoprothetik tätig und bringt dadurch einen immensen Erfahrungsschatz mit.

Seine Spezialisierung liegt insbesondere auf Knie- und Hüftgelenken – von der Erstimplantation künstlicher Gelenke bis hin zu komplexen Wechseloperationen bei gelockerten oder verschlissenen Prothesen.

Neben der Endoprothetik stehen im St. Johannes Krankenhaus vor allem moderne Diagnostik, arthroskopische Verfahren und die Alterstraumatologie im Mittelpunkt. Besonders ältere Patientinnen und Patienten profitieren von der engen Zusammenarbeit zwischen Orthopädie, Unfallchirurgie und Geriatrie. Gerade nach Stürzen oder Knochenbrüchen benötigen ältere Menschen häufig eine abgestimmte Versorgung, die operative Behandlung und geriatrische Betreuung miteinander verbindet.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen großer Gelenke. Dazu zählen unter anderem Arthrose, Verletzungen des Knie- und Hüftgelenks sowie Beschwerden des Bewegungsapparates. Ergänzt wird das Angebot durch arthroskopische Eingriffe, insbesondere am Kniegelenk. Diese minimalinvasiven Verfahren ermöglichen eine präzise Diagnostik und schonende operative Behandlung.

Darüber hinaus verfügt die Abteilung über besondere Erfahrung in der Versorgung periprothetischer Frakturen – also Knochenbrüchen im Bereich bereits eingesetzter Gelenkprothesen. Diese komplexen Eingriffe gewinnen insbesondere bei älteren Patientinnen und Patienten zunehmend an Bedeutung.

Die Vorteile eines kleineren Hauses kommen den Patientinnen und Patienten dabei unmittelbar zugute: kurze Wege, persönliche Betreuung sowie häufig schnellere Facharzttermine und planbare Operationen. Gleichzeitig bietet das St. Johannes Krankenhaus ein breites Spektrum moderner konservativer und operativer orthopädischer als auch unfallchirurgischer Behandlungen.

Mit der Erweiterung des medizinischen Angebots stärkt das St. Johannes Krankenhaus seine wohnortnahe Versorgung in den Bereichen Unfallchirurgie, Orthopädie, Wirbelsäulenchirurgie, Alterstraumatologie und Endoprothetik nachhaltig für die gesamte Region.